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So an Oamutschkal wia dia gib I kan Schülling – oda na, I gib da zwa, du bist a Zwülling!
Dea is a geistiges Oamutschkal!
Der hat nichts im Kopf!
Oasch und Friedrich
vergeblich, umsonst;
Des is fian Oasch und Friedrich!
Das ist für nichts und wieder nichts!
Tua ned so aufdraan!
Gib nicht so an!
aufdraan
groß tun, "den Freier spielen", angeben;
si aufpudln
(wörtlich): "sich aufplustern wie ein Pudel" (von "Pudel"="Hund");
Pudl di ned so auf!
Spiele dich nicht so auf!
Aug
Auge;
a faads Aug haum
(wörtlich): vor Langeweile fast einschlafen;
Ogroosltarzan
(wörtlich): "abgepflückter Tarzan" (Determinativkompositum aus dem Präfixoid →"Abgrasel"="etwas unterirdisch Schlechtes" und "Tarzan"="Affenmensch");
Obrochana
(wörtlich): "abgebrochener Zweibeiner";
im letztn Odruck
im letzten Moment;
Den faung I min Kappä!
(allg.) "Den erwische ich ganz leicht!"
Den häd mei Oma min Kappä gfaungan!
(allg.) "Den hätte sogar meine Oma ganz leicht erwischt!"
Aumtskappä
(wörtlich): "Beamtenmütze" (als Autoritätszeichen eines Beamten, vom althochdeutschen "kappa"="Mantel mit Kapuze");
Aumskappämentalitääd
(wörtlich): "Amtsschimmelmentalität" (von →"Amtskappl"="Beamtenmütze");
Ananas
Erdbeeere;
Hawai-Ananas
Ananas ("ananas comosus");
I hob mein Ausweis aubaud!
Ich habe meinen Ausweis verloren!
Des fäud mi au!
Das widert mich an!
Fäu mi ned au!
(wörtlich): "Geh mich nicht an!"
aufliang
jemanden provozieren, angehen, belästigen;
Tua mi ned aufliang!
Geh micht nicht an!
aulassig
aufdringlich, provokant;
Dea is mea ois aulassich!
si aurealn
sich betrinken, sich besaufen;
Dea hod se heit wieda augrearld!
Der hat sich heute wieder einen Rausch angetrunken!
ausandln
(wörtlich): "mit dem Sand auch Läuse, Ungeziefer oder Parasiten übertragen" (vom mittelhochdeutschen "sant"="Sand" bzw. "Ufersand");
Oamutschkal
armes, bedauernswertes, hilfloses Geschöpf, →arme Haut;
Owezaara
(wörtlich): "jemand, der die Arbeitsmoral nach unten zieht";
Dea is a Owezaara wiara im Buach schdeed!
Der ist ein fauler Hund durch und durch!
den Leffl ogeem
(wörtlich): "sterben" (im Mittelalter hatte jeder seinen eigenen selbstgeschnitzten Löffel, mit dem er sich beim Armeleuteessen frei bedienen durfte. Diesen höchsteigenen Löffel wegzulegen, war gleichbedeutend mit dem Tod);
I hau mi oo!
Ich lach mich krumm und bucklig!
I bäa mi oo!
Ich lach mich krumm und bucklig!
I peck mi oo!
Ich lach mich krumm und bucklig!
owe
hinunter;
Loss de Hosn owe!
Gib dich so, wie du wirklich bist!
oschmoizn
in erhitztem Fett schwenken;
ogschmoizane Kneedl
(wörtlich): Knödel, die mehrmals in heißem Schmalz gewendet wurden;
si oschdrudln
sich abmühen, sich abplagen;
I schdrudl mi o wiara Deppada!
Ich schufte wie ein Idiot!
Owosch
Spüle (zum Abwaschen von Geschirr, etc.);
Off
(wörtlich) Affe (Säugetier, Primat);
I hob an Off sitzn!
Ich habe einen Rausch;
Ogroosl
(wörtlich): "Stachelbeere" (botanischer Name: "ribes uva-cripsa", vom mittelhochdeutschen "abgräseln"="abpflücken");
Ogrooslmaunnschoft
(wörtlich): "unterirdischer Mannschaft" (Determinativkompositum aus dem Präfixoid →"Abgrasel"="etwas unterirdisch Schlechtes" und "Mannschaft"="Team");
Ogrooslpartie
(wörtlich): "unterirdische Partie" (Determinativkompositum aus dem Präfixoid →"Abgrasel"="etwas unterirdisch Schlechtes" und "Partie"="Spiel" bzw. "Gruppe"); ;
Ogrooslschmää
(wörtlich): "unterirdischer Schmäh" (Determinativkompositum aus dem Präfixoid →"Abgrasel"="etwas unterirdisch Schlechtes" und "Schmäh"="Trick" bzw. "Scherz");
Ogrooslvarein
(wörtlich): "unterirdischer Fußballclub" (Determinativkompositum aus dem Präfixoid →"Abgrasel"="etwas unterirdisch Schlechtes" und "Verein"="Club");