← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
aubaun
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„anbauen“ (vom mittelhochdeutschen „[an]bûwen“=„[an]bauen“)
- 2
(techn.)einen Anbau errichten, eine bauliche Erweiterung vornehmen
- 3
(Landwirtschaft)etwas (auf einem Feld oder Beet) anpflanzen, kultivieren, ziehen
- 4
(fig.)etwas (durch Unachtsamkeit oder ein Versehen) verlieren, verlegen, liegenlassen (das Wort „anbauen“ wird hier ironisch verwendet, als hätte man etwas an einem Ort „angebaut“ [hingestellt] und es wächst dort jetzt alleine weiter)
„Da Hoastl hod si mittn im Winta a Autdooa-Kuchl aubaut - jetzt grüüda bei minus fünf Grad in da Untagattn!“
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- Da Hoastl hod si mittn im Winta a Autdooa-Kuchl aubaut - jetzt grüüda bei minus fünf Grad in da Untagattn!Der Horst hat sich mitten im Winter eine Outdoor-Küche angebaut – jetzt grillt er bei minus fünf Grad in der Untergatten!
- Mei Aungl baut wos au, des riachd noch Ualaub - owa in Amstadam!Mein Onkel baut was an, das riecht nach Urlaub – aber in Amsterdam!
- Wo is da Schlissl? Den hob I sicha wiida iagendwo aubaut!Wo ist der Schlüssel? Den hab ich sicher wieder irgendwo angebaut!
- I hob mein Ausweis aubaud!Ich habe meinen Ausweis angebaut
- Mei Oide hod Paradeisa aubaud, wäus ia im Supamoakd scheinboa zu günstig san!Meine Alte hat Paradeiser angebaut, weil sie ihr im Supermarkt scheinbar zu günstig sind!
- gschraufdgeschrauft