← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
dieBreezn
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Brezel“ (vom mittelhochdeutschen „preze“=„Gebäck in Form verschlungener Arme“)
- 2
(Gastronomie)Brezel, Salz- oder Süßgebäck in Schleifenform, Gebäck in Form überkreuzter Teigstränge (größeres, mit grobem Salz oder Zucker bestreutes Gebäck, dessen Form dem Buchstaben B ähnelt)
- 3
(scherzhaft für)Sturz, Fall, Stern, → Baröön
- 4
(fig.)Reinfall, Bruchlandung, Bauchfleck, Fehlschlag, Absturz, Debakel, Totalausfall
- 5
(selten)tödlicher Sturz, Sturz mit Todesfolge, Tod, Exitus, → Todesbreezn
„A Breezn und a Bia - mea brauchds ned zum Glick!“
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- die BaröönBarelle
- die TodesbreeznTodesbrezen
- a Breezn reissneine Brezen reißen
- A Breezn und a Bia - mea brauchds ned zum Glick!Eine Brezen und ein Bier - mehr braucht's nicht zum Glück!
- Bevua I a Todesbreezn reiss, kauf I ma liawa doch ka neichs Eisn!Bevor ich eine Todesbrezen reiße, kauf ich mir lieber doch kein neues Eisen!
- De neiche App is technisch a anzige Breezn - nonstop nix ois Obstüaze!Die neue App ist technisch eine einzige Brezen – nonstop nichts als Abstürze!