← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
derHiib
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Hieb“ (vom mittelhochdeutschen „hieben“=„schlagen mit einer Waffe oder einem Werkzeug“)
- 2
(allg.)kräftiger Schlag, Stoß, Boxhieb
- 3
(scherzhaft für)Dachschaden, Pecker, G+C3818laumsch
- 4
(Winzerjargon)„Weingarten auf einer gerodeten Fläche“, „neu bestockter Weinschlag“, „Rebfläche auf ehemaliger Waldfläche“
- 5
(bezogen auf Wien)Bezirk, Stadtbezirk, Wiener Gemeindebezirk (in Anspielung darauf, dass - anlässlich der neuen Stadtaufteilung Wiens im Jahr 1862 - mit „jedem Hieb“ neue Bezirke wie Stücke aus einer Torte gehauen wurden)
„Mit an aanzign Hiib aufs Kinn hoda in Geegna K.O. gschloong!“
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- an Hiib haumeinen Hieb haben
- Den neichn Hiib aum Südhaung haums mit Grüüne-Vöötlina-Reem beschdockd!Den neuen Hieb am Südhang haben sie mit Grünen-Veltliner-Reben bestockt!
- Im zeentn Hiib bist easchd wiaklich dahaam, waunnst waassd, dass ‚scheiss drauf‘ a Leebmseinschdöllung is!Im 10. Hieb bist du erst wirklich daheim, wennst du weißt, dass ‚scheiß drauf‘ eine Lebenseinstellung ist!
- Mit an aanzign Hiib aufs Kinn hoda in Geegna K.O. gschloong!Mit einem einzigen Hieb aufs Kinn hat er den Gegner K.O. geschlagen!
- gschdaazdgestarzt
- der SchdaaglaStagler