Wien Wirklich
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Leopoidschdodt

Aussprache folgt

Wiener Prachtpalais und Prunkbauten
  1. 1

    (wörtlich)„Wien-Leopoldstadt“

  2. 2

    „der zweite Hieb“ (=

  3. 3

    Wiener Gemeindebezirk)

  4. 4

    Die Leopoldstadt liegt zentral zwischen dem 1. Bezirk (Innere Stadt) und der Donau. Der Donaukanal trennt sie vom Zentrum Wiens, während die Donau ihre östliche Grenze bildet. Die Leopoldstadt wird oft als „Inselbezirk“ bezeichnet, da sie zwischen zwei Gewässern liegt. Ihre Nachbarbezirke sind die Innere Stadt (1. Bezirk, mit dem sie über mehrere Brücken verbunden ist), sowie → Brigittenau (20.), Donaustadt (22.), Simmering (11.) und Landstraße

  5. 5

    Wichtige → Grätzl und bekannte Stadtteile der Leopoldstadt sind: das Karmeliterviertel (historisches Zentrum der jüdischen Gemeinde), das Praterviertel (rund um den Wurstelprater), das Nordbahnviertel (modernes Stadtentwicklungsgebiet), das Stuwerviertel (traditionell, jetzt zunehmend gentrifiziert), das Gebiet entlang des Handelskais und der Vorgartenstraße (Wohn- & Geschäftsviertel entlang der Donau), das Augartenviertel (mit dem historischen Augartenpark), sowie die Krieau (Galopprennbahn) und die Messe Wien (Veranstaltungsorte, Businesscampus, modernes Wohnen)

  6. 6

    Die Leopoldstadt ist nach Kaiser Leopold I. (1640–1705) benannt, denn im 17. Jahrhundert war das Gebiet der heutigen Leopoldstadt noch eine weitgehend unbebaute Insel zwischen Donau und Donaukanal. Kaiser Leopold I. gewährte den hier ansässigen jüdischen Familien Schutz und erlaubte ihnen die Ansiedlung. Daraus entstand die „Leopoldstadt“ als jüdisches Viertel, das später auch als Mazzesinsel bekannt wurde. Ab dem 17. Jahrhundert war das Gebiet der heutigen Leopoldstadt ein wichtiges Zentrum jüdischen Lebens in Wien. Der Bezirk war bis zur Shoah die Heimat der größten jüdischen Gemeinde Österreichs. Nach der Zerstörung und Deportation großer Teile der jüdischen Bevölkerung (1938-1945) erfolgte eine stetig wachsende Wiederbelebung der jüdischen Kultur, u. a. mit der Tempelgasse (Synagoge), dem Karmelitermarkt (mit koscheren Lokalen) und dem Jüdischen Museum

  7. 7

    Die Leopoldstadt zählt zu den grünsten innerstädtischen Bezirken Wiens, dort finden sich der Prater (riesiges Erholungsgebiet mit Wald, Wiesen, Laufstrecken), der Wurstelprater (Vergnügungspark mit dem Riesenrad), der Augarten (Barockpark mit Porzellanmanufaktur und Konzertstätten [z. B. Wiener Sängerknaben]), die Donauinsel und der Donaukanal (Jogging, Radfahren, Gastronomie am Wasser)

  8. 8

    Derzeit hat die Leopoldstadt ca. 108.000 Einwohner (dynamisch wachsend) und ist multikulturell geprägt durch das jüdisches Leben und die junge urbane Bevölkerung (Familien, Studierende). Zwischen Praterwäldern und Großstadt, Wurstelprater und Synagoge, Donaukanal und Hochhaus, ist die Leopoldstadt ein Ort der Erinnerung, Vielfalt, urbanen Lebensqualität und grüner Weite – mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition und Moderne im Herzen Wiens

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