dasMischläu-Mandal
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Michelin-Männchen“ (Werbefigur des Reifenherstellers „Michelin“)
- 2
(allg.)„Bib“, „Bibendum“ (=offizieller Name des „Michelin-Manderls“: Auf der Weltausstellung 1894 in Lyon fiel dem Firmengründer Édouard Michelin ein Stapel Autoreifen verschiedener Größen auf, die in weiße Stoffhüllen verpackt waren. Er machte seinen Bruder André darauf aufmerksam: „Wenn er Arme hätte, sähe er fast wie ein Mensch aus.“ Dann fiel ihm ein Plakat ein, das einen dicken Bayern mit einer Maß Bier und dem lateinischen Spruch „Nunc est bibendum!“ – deutsch „Jetzt lasst uns trinken!“ – zeigte. Daraufhin ließen die Brüder ein Plakat mit einem dicken Reifenmann entwerfen, der eine mit Glassplittern und Nägeln gefüllte Schale hochhebt, und der Inschrift: „Nunc est bibendum!.. C’est-à-dire: À votre santé! Le pneu Michelin boit l’obstacle!“ [„Nunc est bibendum! Das heißt: Auf Ihr Wohl! Der Michelin-Reifen schluckt das Hindernis!“])
- 3
(fig., scherzhaft für)„dick Eingepackter“, „Aufgepumpter“, „Überproportionierter“, Mehlsackl (=Mann, der einen dicken Daunenanorak, etc. anhat und deshalb unvorteilhaft bzw. unnatürlich dick aussieht)
„ausschaun wiara Mischläu-Mandal“
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- ausschaun wiara Mischläu-Mandalausschauen wie ein Michelin-Manderl
- Im Winta kumm I ma unta meine siem Schichtn vua wiara Mischläu-Mandal!Im Winter komme ich mir unter meinen sieben Schichten vor wie ein Michelin-Manderl!
- der SchwoazkapplaSchwarzkappler
- der SchääwadaSchepperter
- der FotznhoodanFotzenhadern
- die HarakiirihocknHarakirihacken