← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
derPoimeesl
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Palmesel“ (Determinativkompositum aus „Palm“=Palmsonntag und „Esel“=„fahrbare Figur eines Esels bei der Palmsonntagsprozession“)
- 2
(rel.)„fahrbare Figur eines Esels“ (auf der oft auch eine Christusfigur sitzt. Er wird bei Palmsonntagsprozessionen verwendet und erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem, wo er der Bibel zufolge auf einem Esel reitend begrüßt wurde), „Palmsonntagsesel“, „Palmprozessionsesel“
- 3
(scherzhaft für)„Spätankömmling“, „Nachzügler“, „Bummelant“, „Letzter“ (in Anspielung darauf, dass der Palmesel am Palmsonntag stets als Letzter in die Kirche gezogen wurde)
„Da Poimeesl zeigd uns: Da Messias kummd ned hoch zu Ross eigriidn, sondan auf an schlichtn Eesl - oiso in Bescheidnheit und Friidn!“
Siehe auch: in Poimeesl schbüün
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- Da Poimeesl zeigd uns: Da Messias kummd ned hoch zu Ross eigriidn, sondan auf an schlichtn Eesl - oiso in Bescheidnheit und Friidn!Der Palmesel zeigt uns: Der Messias kommt nicht hoch zu Ross eingeritten, sondern auf einem schlichten Esel - also in Bescheidenheit und Frieden!
- in Poimeesl schbüünden Palmesel spielen
- Fiad Poimsuundogsprozession wiad da Poimeesl aufputzd wiara lebendiga Glicksbringa - mit Hooslrutn, Poimkatzaln, Häulignbüüda und flattarnde Bandln in olle Foam!Für die Palmsonntagsprozession wird der Palmesel aufgeputzt wie ein lebendiger Glücksbringer - mit Haselruten, Palmkätzchen, Heiligenbildern und flatternden Bändchen in allen Farben!
- der SchwammalsuachaSchwammerlsucher
- das GowäfruaschduckGabelfrühstück
- sauschiachsauschirch