← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
derSchmää
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Schmäh“ (vom mittelhochdeutschen „smæhe“=„Schimpf“ bzw. „Hohn“)
- 2
(allg.)Humor, Wortwitz, Charme, Schlagfertigkeit, „lockere, witzige Art“, Weana Schmää (“
- 3
(allg.)Witz, Scherz, Gag, Spruch, Pointe, „Knaller“
- 4
- 5
(fig.)charmante Lüge, kleine Schwindelei, Flunkerei, Aufschneiderei, „das gewisse Augenzwinkern“
- 6
Schwindel, „linke Masche“, Bluff, Trick, „Reinleger“, „Beschiss“
- 7
(fig.)„falscher Anschein“, Schwindelei, Fassade, Show, Schauspielerei, „heiße Luft“, „Schaumschlägerei“, → Larifari
- 8
(fig.)Schwindelgeschichte, erlogene Story, „Märchen“, „Lügengeschichte“, „billige Ausrede“, Gschichtl
„Dea hod an leiwaundn Schmää!“
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- die GaudiGaudi
- die HetzHetz
- das LarifariLarifari
- A bissal a Schmää muass schoo sei - sunst wiads faad!Ein bisserl ein Schmäh muss schon sein – sonst wird’s fad!
- Dea hod an leiwaundn Schmää!Der hat einen leiwand'n Schmäh!
- Dea hod an Schmää ausseghaud, dass uns des Lochn im Hois schdecknbliibm is!Der hat einen Schmäh rausgehauen, dass uns das Lachen im Hals steckengeblieben ist!