derSchmoan
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Schmarren“ (vom mittelhochdeutschen „smëren“=„schmieren“)
- 2
(Kulinarik)„Pfannenspeise“ (in Fett geschmorte Speise aus Mehl, Grieß oder Erdäpfeln), „Teigspeise“ (in die Pfanne geschmierte und anschließend zerrissene Teigspeise), „Pfannengericht“ (traditionelles Pfannengericht der österreichischen Küche, bei dem ein Teig aus Mehl, Eiern und Milch [mit oder ohne weitere Zutaten] in der Pfanne gebraten und anschließend grob zerteilt wird – bekannt sowohl in süßer [z. B. Kaiserschmarren] als auch in herzhafter Form [z. B. Erdäpfelschmarren], Kaiserschmarren, Grießschmarren, Erdäpfelschmarren
- 3
(fig.)wertloses Zeug, Plunder, Kram, Kitsch, Schund, Klumpert, Pofel, Tinnef
- 4
(fig.)Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Stuss, Quatsch, Schmafu, Schmonzes
- 5
(fig.)„Nullkommanichts“ (so gut wie nichts), „Dreck“, → Schaas
„A Schmoan wiad in da Pfaunn grissn und goidbraun featigbroodn!“
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- der SchaasSchas
- A Schmoan wiad in da Pfaunn grissn und goidbraun featigbroodn!Ein Schmarren wird in der Pfanne zerrissen und goldbraun fertiggebraten!
- Des geed di an Schmoan au!Das geht dich einen Schmarren an!
- Hau den Schmoan weg, den brauchd ka Sau!Hau den Schmarren weg, den braucht keine Sau!
- Reed kaan Schmoan!Rede keinen Schmarren!
- Des is a Schmoan!Das ist ein Schmarren!