schnoizn
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„schnalzen“ (vom mittelhochdeutschen „snalzen“=„einen schnalzenden Laut von sich geben“)
- 2
(allg.)„ein schnalzendes Geräusch erzeugen“ (mit der Zunge schnalzen), schnippen (mit den Fingern schnalzen), knallen (mit der Peitsche schnalzen), schnackeln
- 3
(fig.)jemanden ohrfeigen, abwatschen, jemandem eine tuschen, paschen, picken, schmieren, antauchen
- 4
(Sportlerjargon)jemanden empindlich schlagen, schmerzhaft besiegen, jemandem eine empfindliche Niederlage zufügen
- 5
(fig.)jemanden betrügen, prellen, über den Tisch ziehen, anschmieren, reinlassen
- 6
(Kartenspielerjargon)„die Karten schnalzen lassen“, „auf den Tisch klatschen“, Koatn dreschn
„Imma waunna schnoizd und de Aung vadraad, däd I eam aum liabsdn aane ind Goschn haun!“
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- Gestan hauma de Itaka gschnoizt!Gestern haben wir die Ithaker geschnalzt!
- I schnoiz da glei aane!Ich schnalze dir gleich eine!
- Imma waunna schnoizd und de Aung vadraad, däd I eam aum liabsdn aane ind Goschn haun!Immer wenn er schnalzt und die Augen verdreht, tät ich ihm am liebsten eine in die Gosch'n hau'n!
- Loss di nua ned schnoizn!Lass dich nur nicht schnalzen!
- Waunn I in Papa Gschdiis schnoizn loss, deafds es nua mea braav zuageebn!Wenn ich den Papa Sküs schnalzen lass, dürft ihr nur noch brav zugeben!
- einedruckneinedrücken