← Zurück zum RegisterWiener Sprüche, die sitzen!
sein Seawas reissn
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„seinen Diener machen“ (vom lateinischen „servus“=„Diener“, als Grußformel ursprünglich in der Bedeutung „Ihr Diener!“ - wie beispielsweise in der Höflichkeitsfloskel „Servus humillimus!“=„Ihr untertänigster Diener!“)
- 2
(mil.)salutieren, den militärischen Gruß ausführen, aufsalutieren
- 3
(allg.)„eine Verbeugung machen“, jemanden respektvoll grüßen, sich vor jemandem verneigen, jemandem seine Ehrerbietung erweisen
- 4
(allg)„sich verabschieden“, „einen Abgang machen“, „seinen Abschied nehmen“, „Lebewohl sagen“
- 5
(auch)„sterben“, „von der Bühne des Lebens abtreten“, die Patschen strecken, ein Bankerl reißen
„Waunn da Offizia aufd Kommandobruckn kummd, miassma olle unsan Seawas reissn!“
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- Bevua I mein Seawas reiss, mechd I schbian, dass I gleebd hob!Bevor ich meinen Servus reiße, möchte ich spüren, dass ich gelebt habe!
- Buaschn, I reiss mein Seawas - woa schee mit eich!Burschen, ich reiße meinen Servus - war schön mit euch!
- Waunn da Offizia aufd Kommandobruckn kummd, miassma olle unsan Seawas reissn!Wenn der Offizier auf die Kommandobrücke kommt, müssen wir alle unseren Servus reißen!
- Waunn da Schääf glaubd, dass I imma mein Seawas reiss, waunna bei de Tia einekummd oda aussgeed, hoda si teischd!Wenn der Chef glaubt, dass ich immer meinen Servus reiße, wenn er bei der Tür reinkommt oder rausgeht, hat er sich getäuscht!
- Aziwoi!Aziwoi!
- der KoatschiKartschi