Wien Wirklich
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si ins Pendl haun

Aussprache folgt

Tod und Sterben auf Wienerisch
  1. 1

    (wörtlich)„sich ins Pendel schmeißen“ (Metapher: Wenn sich ein Mensch erhängt, schwingt der Körper oft leicht hin und her, besonders zu Beginn. Diese schaukelnde Bewegung erinnert an ein Pendel [zum Beispiel von einer Standuhr]. Das Bild vergleicht also den erhängten Körper mit einem schwingenden Pendel)

  2. 2

    (Gaunersprache)sich erhängen, sich das Leben nehmen, Selbstmord begehen (durch Erhängen), „sich die letzte Krawatte umbinden“, si dahängan, → si ins Hangal schmeissn, die Seilbahn in den Himmel nehmen

„Da Waldi hod si weeng dea Huanfut ins Pendl ghaud - I kaunns imma no ned glaubm!“

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