← Zurück zum RegisterTod und Sterben auf Wienerisch
si ins Pendl haun
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„sich ins Pendel schmeißen“ (Metapher: Wenn sich ein Mensch erhängt, schwingt der Körper oft leicht hin und her, besonders zu Beginn. Diese schaukelnde Bewegung erinnert an ein Pendel [zum Beispiel von einer Standuhr]. Das Bild vergleicht also den erhängten Körper mit einem schwingenden Pendel)
- 2
(Gaunersprache)sich erhängen, sich das Leben nehmen, Selbstmord begehen (durch Erhängen), „sich die letzte Krawatte umbinden“, si dahängan, → si ins Hangal schmeissn, die Seilbahn in den Himmel nehmen
„Da Waldi hod si weeng dea Huanfut ins Pendl ghaud - I kaunns imma no ned glaubm!“
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- si ins Hangal schmeissnsich ins Hangerl schmeißen
- Da Waldi hod si weeng dea Huanfut ins Pendl ghaud - I kaunns imma no ned glaubm!Der Waldi hat sich wegen dieser Hurenfut ins Pendel gehauen - ich kann's immer noch nicht glauben!
- de Säubaun in Himmä neemadie Seilbahn in den Himmel nehmen
- das PendlPendel
- si d'Schleifn geebmsich die Schleife geben
- varecknverrecken