← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
derZund
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Zund“ (vom mittelhochdeutschen „zunt“=„Zunderschwamm“)
- 2
(allg.)„Zunder“ (leicht entzündliches Material), „Anzünder“, „Anfeuermaterial“
- 3
(Gaunersprache)Verräter, Denunziant (der seine Mittäter bei der Polizei „anzündet“), Hinweisgeber im Dienste der Polizei, Polizeispitzel, Vernaderer, Singerl, Wamser, Ezzesgeber
„Leeg zeaschd in Zund hi und daunn de klaanan Astln - sunst faungds Feia ned richtig!“
Siehe auch: Ea is an Zund aufgsessn!
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- Ea is an Zund aufgsessn!Er ist einem Zund aufgesessen!
- Leeg zeaschd in Zund hi und daunn de klaanan Astln - sunst faungds Feia ned richtig!Leg erst den Zund hin und dann die kleinen Äste – sonst fängt das Feuer nicht richtig!
- Den kau nix drausbringa - ka Vahea, ka Zeig, ka Owahää!Den kann nichts drausbringen - kein Verhör, kein Zeuge, keine Oberhöh!
- der EzzesgeebaEzzesgeber
- oaschkräunarschkräulen
- die LaatschnLatschen