Wien Wirklich
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einaan

Aussprache folgt

Grundwortschatz Wienerisch
  1. 1

    (wörtlich)„einnähen“ (vom mittelhochdeutschen „īn næjen“=„einnähen“)

  2. 2

    (allg.)„etwas miteinander vernähen“, „zu einem Stück zusammennähen“, „Hemd und Unterhose zu einem Einteiler zusammennähen“ (Zur Erklärung: Um die Kinder im Winter besser vor Kälte zu schützen, nähte man ihnen früher Hemd und Unterhose kurzerhand zu einem wärmenden Einteiler zusammen. Die Notdurft verrichteten sie durch die im Schritt offen gelassene Unterhose – eine einfache, aber funktionale Lösung)

  3. 3

    (Gaunerjargon)„jemanden einnähen“, in den Häfen sperren, hinter Gitter bringen, einbuchten, einlochen, festnehmen, einsperren, müllisieren

  4. 4

    (reflexiv, in Bezug auf Dinge)„sich etwas einnähen“, „etwas an sich bringen“, „sich etwas unter den Nagel reißen“, „mitgehen lassen“, „in die eigene Tasche wandern lassen“, „einsacken“, klauen, entwenden, schnipfn, → flaadan, flauchn

„Damit nix rutscht und den Gschroppen im Winta ned koid is, hod ma eana friara de Untagattn glei ins Hemad eignaad!“

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