← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
gschupfd
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„geworfen“ bzw. „gestoßen“ (vom mittelhochdeutschen „schupfen“=„durch Werfen oder Stoßen weiterbewegen“)
- 2
(hist.)„geschupft“ (mit der Schupfe [Schandkorb] bestraft), „der Ehrenstrafe unterworfen“, „öffentlich gebrandmarkt“
- 3
(fig., in Bezug auf Personen)keck, verwegen, windig, leicht verrückt, exzentrisch, abgedreht
- 4
(fig.)erledigt, in trockenen Tüchern, unter Dach und Fach
„Noochn Bäckaschupfn hod da Varuatäute ois ‚gschupfd‘ goitn und woa seina büagalichn Eea beraubd!“
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- Da gschupfde Feadl!Der Geschupfte Ferdl
- Des is gschupfd!Das ist geschupft!
- Noochn Bäckaschupfn hod da Varuatäute ois ‚gschupfd‘ goitn und woa seina büagalichn Eea beraubd!Nach dem Bäckerschupfen hat der Verurteilte als ‚geschupft‘ gegolten und war seiner bürgerlichen Ehre beraubt!
- der BiadecklBierdeckel
- das LappalLapperl
- der RappäRappel