← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
derGschupfda
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Geschupfter“ (vom mittelhochdeutschen „schupfe“=„Schandkorb“)
- 2
(hist.)„Geschupfter“ („der mit der Schupfe [=Schandkorb] Bestrafte“), „Schandmann“, „öffentlich Entehrter“, „gebrandmarkter Übeltäter“
- 3
(fig., Gaunerjargon)„Vorstadtganove“, „Halbstarker“, „Möchtegern-Capo“, „kleiner Gockel“, leicht Verrückter, Exzentriker, Spinner
„Noochn Bäckaschupfn hod da Varuatäute ois ‚Gschupfda‘ goitn und sei büagaliche Eea valuan!“
Weiterlesen
- Da Gschupfde hod heit vuam Billa wiida in fettn Strizzi makiad!Der G’schupfte hat heut vor’m Billa wieder den fetten Strizzi markiert!
- Noochn Bäckaschupfn hod da Varuatäute ois ‚Gschupfda‘ goitn und sei büagaliche Eea valuan!Nach dem Bäckerschupfen hat der Verurteilte als ‚Geschupfter‘ gegolten und seine bürgerliche Ehre verloren!
- das SchwammäSchwammel
- ooschlecknabschlecken
- der SaundflooSandfloh
- die KopfwaatschnKopfwatschen