Schaasroodl
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Furzrodel“ (Determinativkompositum aus Schas=„Furz“ und „Rodel“=„Schlitten“)
- 2
(allg.)Reibschlitten, mechanisches Holzspielzeug mit Reibeffekt, kleiner Holzschlitten mit gewellten oder geriffelten Leisten an der Unterseite (wird mit einem Stock über die Rillen gerieben, entstehen durch Vibrationen hüpfende oder ruckelnde Bewegungen – als ob der Schlitten „von alleine“ tanzt)
- 3
(metaphorisch für „rumpelndes, klapperndes, altes Weib)„alte Furzschleuder“ (die - wie eine schnarrende Reibtrommel „laute Furzgeräusche von sich gibt“- d.h. üble Nachrede betreibt, Gerüchte streut oder boshaft geschwätzig Lügen oder Unsinn verbreitet), „alte, ekelhafte Frauensperson“, „alte Giftspritze“, „altes Lästermaul“ (das bösartig leere Gerüchte verbreitet), „altes Tratschweib“, alte Schachtel, → Kloodackn, Grammel, Schasrodel, → Kläätzn, Pfnurren, Schasdacken
„Waassd, wos da Untaschiid zwischn aana Schaastrommä und aana Schaasrodl is? - Kaana, wäu iwaroi kummd da sööwe Schaas ausn Mäu!“
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- die KläätznKletzen
- die KloodacknKlodacken
- Waassd, wos da Untaschiid zwischn aana Schaastrommä und aana Schaasrodl is? - Kaana, wäu iwaroi kummd da sööwe Schaas ausn Mäu!Weißt du, was der Unterschied zwischen einer Schastrommel und einer Schasrodel ist? - Keiner, weil überall kommt derselbe Schas aus'm Maul!
- Du mööladpappade Schaasroodl!Du mehlert-papperte Schasrodel!
- ScheabmScherben, die/der
- das OaschgfriisArschgfrieß