Scheabm
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Scherbe“ (vom mittelhochdeutschen „schirbe“=„Scherbe“)
- 2
(allg.)„Scherbe“, „Bruchstück“ (abgesplittertes Stück von Ton, Keramik oder Porzellan), „Fragment“, „Splitter“
- 3
„Tonscherbe“, „Tonware“ (allgemein als „Scherben“ bezeichnet - ähnlich wie man heute salopp „Plastik“ für Plastikgegenstände sagt), „irdenes Gefäß“ [pars-pro-toto-Verschiebung: das Material (Scherbe) steht für das Ganze (Ton-, Keramik- oder Porzellangefäß)], Tontopf, Blumentopf, Misttopf, Nachttopf, → Nochtscheabm
- 4
(fig.)Dreck, Drecksteil, Schrottding, Billigmist, Billiggerät, Billigsduafa, Klumpert, Tinnef
- 5
(in Bezug auf Personen)„altes Weib“, „alte Vettel“, oide Schochtl, → Schaastrommä, → Schaasroodl, → Kloodackn
„Archäuloogn haum glei bei uns an oidn Scheabm aus da Röömazeit gfundn!“
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- die KloodacknKlodacken
- der NochtscheabmNachtscherben
- SchaasroodlSchasrodel
- die SchaastrommäSchastrommel
- Archäuloogn haum glei bei uns an oidn Scheabm aus da Röömazeit gfundn!Archäologen haben gleich bei uns einen alten Scherben aus der Römerzeit gefunden!
- Dea oide Scheabm is fia nix guad - a bääsa Drochn mit rostiche Filagln!Dieser alte Scherben ist für nichts gut - ein böser Drachen mit rostigen Flügeln!