← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
dieZoodl1
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Zottel“ (vom mittelhochdeutschen „zotel“=„herabhängendes Haarbüschel“)
- 2
(allg.)„lange, fettige Haarsträhne“, „langes, glattes, schlaff fallendes Haar“, „herunterhängende Haarsträhne“, „langes, ungepflegt wirkendes Haar“
- 3
(in Bezug auf Frauen)„zerzaustes, ungepflegtes Weibsbild“, „Struwwelkopf“,“zerrupfte Vogelscheuche“, „Zauselkopf“, → Weedahex
- 4
(Gaunerjargon)„Strichmädchen“, „Hure“, „Prostituierte“, Zuschel
„Noochn Reeng samma de Zoodln oweghhängd wia de nossn Fraunsn von an Wischfetzn!“
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- die WeedahexWetterhexe
- Da oide Koowara schiabd seine Zoodln wia Schachfiguan aum Schdrich umanaund!Der alte Koberer schiebt seine Zotteln wie Schachfiguren am Strich herum!
- De oide Zoodl hod an Kraanahoast aum Schäädl!Diese alte, zerrupfte Vogelscheuche hat einen Krähenhorst am Schädel!
- Noochn Reeng samma de Zoodln oweghhängd wia de nossn Fraunsn von an Wischfetzn!Nach dem Regen sind mir die Zotteln runtergehängt wie die nassen Fransen von einem Wischfetzen!
- der KaaszeedlKaszettel
- das OowaschdiiwalOberstüberl