haamgeign
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„heimgeigen“ (Kompositum aus dem Partikel heim=„nach Hause“ und „geigen“=„fiedeln“)
- 2
(allg.)„jemanden nach Hause violinen“ [Zur Erklärung: Der Ausdruck bedeutete ursprünglich: „jemanden ehrenvoll mit Musik nach Hause begleiten“. Später dann wandelte sich die Bedeutung zu „jemandem den Marsch blasen und wider seinen Willen hinauskomplimentieren“), „jemandem unmissverständlich klarmachen, dass es Zeit ist zu gehen“, „jemanden zum Abmarsch bewegen“, „jemandem die Schlussmelodie einspielen“
- 3
(fig.)„jemandem den Marsch blasen“, „jemandem unmissverständlich seine Meinung sagen“, „jemanden zurechtstutzen“, „jemandem eine Abfuhr erteilen“, „jemandem die Leviten lesen“, „jemandem den Kopf waschen“, → haamleichtn
„Maunche Gäst meakn aafoch ned, waunn's reicht - de muassd hoid haamgeign!“
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- haamleichtnheimleuchten
- Den hob I sowos von haamgeigd - dea waass jetzd genau, wos Soche is!Den hab ich sowas von heimgegeigt - der weiß jetzt genau, was Sache ist!
- Maunche Gäst meakn aafoch ned, waunn's reicht - de muassd hoid haamgeign!Manche Gäste merken einfach nicht, wann's reicht - die musst du halt heimgeigen!
- haamheim
- die GuggaschecknGuggerschecken
- der ScheriffSheriff